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125 - Jahre Freiwillige Feuerwehr Ludenhausen 2001

Die Freiwillige Feuerwehr Ludenhausen wurde am 13. April 1875 gegründet und konnte somit im Jahr 2001 mit 12 - monatiger Verspätung ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum feiern.

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2 Pferde und viel Nostalgie 260 Pferde und viel Technik

Unser Verein hat im Moment ca. 200 Mitglieder, wobei etwa 60 Kameraden in der aktiven Wehr ihren Dienst tun, siehe oben.

Der Feuerwehrverein führt im Jahr die verschiedensten Veranstaltungen durch, besonders hervorzuheben sind hierbei:

Vereinsausflug
Sommerfest
Preiswatten
Feuerwehr - Cup im Indoor – Cart
Altpapiersammlungen

Als besonderen Service bieten wir in Zusammenarbeit mit mehreren anderen Vereinen noch das Ausleihen des Spülmobil`s inkl. Geschirr für alle ortsansässigen Dorfbewohner gegen Gebühr an.

1. Vorstand des Feuerwehrvereins Ludenhausen und Ansprechpartner für alle die gerne Mitglied in unserem Verein werden wollen ist 

Robert Müller, Wirthsweg 4
86934 Ludenhausen
Telefon 0 81 94 / 5 06.
E-Mail: Fw-Ludenhausen@freenet.de

Das Hauptaugenmerk wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Ludenhausen natürlich auf die aktive Wehr gerichtet.

Unsere aktive Wehr besteht zur Zeit aus ca. 52 Dienstleistenden und 6 Feuerwehranwärtern.

Siehe auch Feuerwehreinheiten

Inzwischen spricht die FFw Ludenhausen vermehrt die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren durch ein aktives und abwechslungsreiches Programm an.

Pro Monat finden je zwei Übungen in den verschiedensten feuerwehrtechnischen Bereichen statt, sodass unsere aktiven Mitglieder immer bestens für den Notfall gerüstet sind.

Durch die vermehrte Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr sind wir sehr auf unseren Nachwuchs angewiesen, da nur dann die anfallenden Anforderungen optimal abgedeckt werden können.

In nächster Zeit wird unsere Feuerwehr durch die Anschaffung des neuen LF 8/6 Allrad – Löschfahrzeuges, welches unser altes TSF – Staffelfahrzeug ablösen wird, noch besser für die zukünftigen Einsätze gerüstet sein.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie noch Fragen zur Freiwilligen Feuerwehr, dann besuchen Sie einfach unsere Übungsabende die jeden 1. Mittwoch im Monat am Feuerwehrhaus stattfinden, oder nehmen Sie direkt Kontakt mit dem 1. Kommandanten

Josef Reizele, 
Kapellenring, 
86934 Ludenhausen
Telefon 0 81 94 / 84 45 

auf. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Chronik der Feuerwehr Ludenhausen

Mit vielen anderen Nachbarwehren beteiligte sich auch Ludenhausen an der Gründung im Jahr 1875, datiert mit 13. April 1875, wie Schriftstücke im Landkreis beweisen. Nach der primitiven Löschmethode (Eimerkette) war eine Handspritze viele Jahrzehnte der Stolz unserer Wehr. Diese Spritze befindet sich noch heute in unserem Besitz. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde unter schwierigsten Bedingungen ein Löschwasserbehälter, sowie ein neues Feuerwehrhaus gebaut (heutiges Museum). Das Baumaterial konnte damals nur gegen Naturalien eingetauscht werden. Die erste Anschaffung nach der Währungsreform war eine Motorspritze TS-8. Diese wurde im Jahre 1957 abgelöst von einer neuen TS-8 mit VW-Motor. Ein TSA - Geräteanhänger verbesserte ab 1963 die technische Ausrüstung unserer Wehr. Durch laufende Anschaffungen von Kleingeräten, Schlauchmaterial, Schutzanzügen und dergleichen; und nicht zuletzt durch die Umsicht des langjährigen Zeugwarts Leonhard Guggemos war die Ausrüstung immer in bestem Zustand.

Unsere Hornisten (letzte Alarmierung durch Max Keller, Kirchweg, 1964 beim Verkehrsunfall von Lehrer Schmied Siegfried. Auto und sogar der Birnenbaum brannten), die früher für eine schnelle Alarmierung zu sorgen hatten, wurden ein Opfer des Fortschritts, als sie durch eine Alarmsirene ersetzt wurden.

Das Protokollbuch des Feuerwehrvereins

Die handschriftlichen Einträge im Protokollbuch beginnen am 27 Juni 1930 mit einer ordentlichen Generalversammlung und zugleich Verteilung von Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienstzeit an Angstl Johann, Auer Ernst, Erhard Johann, Graf Josef, Schwabbauer Simon, Wohlleib Nikolaus. Einer Anschaffung von Mützen zum Spritzanzug wurde vom Bürgermeister zugestimmt. Im weiteren Text heißt es: Alle erfassbaren, noch in Händen der älteren Feuerwehrmitglieder befindlichen Feuerwehrröcke sollen gegen eine einmalige Entschädigung von 5 RM der hiesigen Feuerwehr zugeführt werden (Vorstand Angstl Hans).

Bei der Generalversammlung vom 15 März 1931 konnte Kassier Rauch einen Kassenstand von RM 128,19 vortragen und aus dem Handbuch I. Teil wurden die neuen Bestimmungen des Löschwesens vorgetragen, größte Vorsicht gegen Bespritzung von elektrischen Hoch- und Niederspannungsanlagen. Beschluss wurde gefasst, das Mitglieder, die bei Übungen nicht ausrücken wollen, 5 RM in die Vereinskasse zahlen oder dem Bezirksamt der Pflichtfeuerwehr gemeldet werden!

Vorstand Böglmüller Josef, Kassier Rauch Johann.

Im Protokoll der Versammlung vom 20 März 1932 steht folgendes:

Von der Gemeinde werden RM 100 für die Uniformierung bezahlt. Es werden 10 neue Uniformröcke gegen Haftscheine an die zuständigen Mitglieder ausgehändigt.

Am 12 März 1933 betrug der Kassenstand RM 1,12.

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges, der auch von der hiesigen Wehr viele Opfer forderte, beginnen die Niederschriften wieder am 4 April 1948, das neue Feuerwehrgesetz vom 1 Juni 1946 schreibt eine Neuwahl alle 5 Jahre vor. Die Kommandanten Böglmüller Johann und Stellvertreter Böglmüller Benedikt stellen sich nach 35 bzw. 33 Jahren nicht mehr zur Wahl. Gewählt wurden dann: Kommandant Schmid Georg, Stellv. Schamper Josef, Zeugwart Guggemos Leonhard und Kassier Schleich Anton.

Am 18 April 1960 wurde Schamper Josef zum Kommandanten gewählt, Stellv. Schmid Georg. Zeugwart Guggemos erhält als Arbeitsentschädigung DM 30.

Am 22 April 1965 wurde Böglmüller Johann (Kränzla) Kommandant, Stellv. Schamper Josef und Zeugwart Thalheimer Herbert.

Neugründung des Feuerwehrvereins am 12 März 1973

Bürgermeister Horner Franz hatte alle männlichen Einwohner zur Gründungsversammlung eingeladen. Er sprach Sinn und Zweck des Feuerwehrvereins an, auch soll der Kontakt zwischen Feuerwehrmännern und Bürgern geschaffen werden. Mustersatzung vom Landratsamt wurde verlesen, diese fand allgemeine Zustimmung. Daraufhin Beitritt aller anwesenden Männer zum Verein. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden in den Verwaltungsrat gewählt:

1. Vorstand Huber Erich, 2. Vorstand Staud Franz, Schriftführer König Peter, Kassier Graf Josef und Zeugwart Schmid Benedikt. Der Jahresbeitrag wurde auf 2 DM festgesetzt. Dieser wurde im Jahr 1974 auf DM 5.- angehoben.

Anlässlich der Generalversammlung am 27 Februar 1975 wurde als Nachfolger von Graf Josef, Dusch Georg zum Kassier gewählt, Pössinger Hans und Veit Xaver zu Beisitzern.

Die Festvorbereitungen zur 100 – Jahrfeier begannen im Jahr 1975, als Patenverein wurde die FFw Rott bestimmt.

Am 14 August 1975 wurde der Festausschuss ins Leben gerufen. Die Spendensammlung hatte ca. 8000 DM erbracht, die der Verein sehr gut zur Neuanschaffung einer Vereinsfahne gebrauchen konnte. Schirmherr wurde Bürgermeister Horner Franz, Fahnenbraut Ressle Christa.

Begangen wurde das "Jahrhundertfest" vom 09.07 – 13.07.1976 mit Fahnenweihe. Der Einladung waren neben zahlreichen Ehrengästen auch 56 Feuerwehren des ganzen Landkreises gefolgt.

Am 25. März 1977 wurden Böglmüller Josef und Veit Xaver zu Vertrauensleuten gewählt. 1. Vorstand Huber Erich, 2. Vorstand Staud Franz, Kassier Georg Dusch, Schriftführer König Peter und Zeugwart Schmid Benedikt. Als Kassenprüfer wurden Weinberger Leonhard und Böglmüller Josef bestimmt.

Am 3 März 1978 gab es bei den Vorstandswahlen folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Huber Erich, 2. Vorstand Staud Franz, Kassier Georg Dusch, Schriftführer König Peter, Zeugwart Schmid Benedikt.

Die Kommandantenwahl wurde am 20 April 1979 während der Generalversammlung durchgeführt, von 21 anwesenden Aktiven wurde Keller Max einstimmig zum neuen Kommandanten der Ludenhausener Wehr gewählt. Sein Amt trat Keller erst nach Absolvierung einiger notwendiger Lehrgänge offiziell 1980 an.

Am 28 März 1980 wurde der scheidende Kommandant Böglmüller Hans nach 15 – jähriger Amtszeit verabschiedet. Als Dank erhielt er von Seiten der Gemeinde aus den Händen von Bürgermeister Horner Franz eine handgefertigte Urkunde und das Ehrenwappen von Reichling. Vom neuen Kommandanten Keller bekam Böglmüller einen geschnitzten Florian überreicht und vom Verein überreichte der 2. Vorstand Staud eine Taschenuhr mit Gravur als Erinnerungsgeschenk. Kommandant Mayr von der FFw Reichling überreichte noch einen Bierkrug mit Vereinsemblem.

Zum stellvertretenden Kommandanten wurde Huber Erich und zu Beisitzern Böglmüller Josef und Veit Xaver gewählt. Geehrt wurden für ihren 25 – jährigen aktiven Dienst: Huber Erich, Schelle Benedikt und Stangl Otto als Wasserwart.

Da Schriftführer König Peter aus privaten Gründen sein Amt im Juli 1981 niederlegte, wurde Stork Irene kommissarisch von der Vorstandschaft zur Schriftführerin bestimmt.

Ihre offizielle Wahl erfolgte anlässlich der Jahreshauptversammlung am 19 März 1982: dabei wurden Stangl Reinhold und Reizele Josef zu Beisitzern gewählt. KBR Drischberger überreichte für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenzeichen an Happach Benedikt und Staud Franz.

Turnusgemäße Vorstandswahlen wurden wieder durchgeführt am 20 Juni 1983, wobei die "alte Riege" um Vorstand Huber Erich einstimmig wieder gewählt wurde. Dabei wurde der Ehrenkreisbrandrat Nadler Heinrich offiziell verabschiedet und erhielt aus den Händen von Bürgermeister Horner Franz und Vorstand Huber einen geschnitzten Florian. Kreisbrandrat Drischberger stellte sich vor.

Bei der Versammlung am 16 März 1984 wurden Stangl Reinhold und Buttner Andreas von den Aktiven zu Vertrauensleuten gewählt und Veit Xaver für 25 – jährigen Dienst ausgezeichnet. Damals wurde zum ersten Mal die Planung für ein neues Feuerwehrhaus angesprochen.

Im November 1984 wurde Ludenhausen an die Funkalarmierung angeschlossen.

Am 28 März 1985 fand eine Kommandantenwahl statt: Gewählt wurden mit überragendem Ergebnis Kommandant Keller Max und zum stellv. Buttner Andreas, da der bisherige stellv. Kommandant Huber Erich nicht mehr zur Wahl antrat. Als Dank bekam Huber einen geschnitzten Mönch überreicht und von der Gemeinde ein Zinnwappen mit Gravur.

Bei der Generalversammlung am 19 März 1986 wurden Heitmeir Josef und Schneider Gerhard zu Vertrauensleuten gewählt und Graf Josef für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem silbernen Ehrenzeichen geehrt.

Bau des neuen Feuerwehrhauses

Das Bauholz hierfür wurde im Winter 1985 in Zusammenarbeit mit Dir Richard sen. Im Gemeindewald in Reichling geschlagen.

Im Mai 1986 wurde mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses begonnen. Zahlreiche Wehrler und freiwillige Helfer nahmen Unmengen zusätzliche Arbeitsstunden auf sich, allen voran die beiden Kommandanten Keller Max und Buttner Andreas

Die Baukosten wurden auf ca. 380.000 DM für das Haus und 22.000 DM für den Löschwasserbehälter beziffert.

Die Einweihung fand am 8 November 1987 statt, wobei auch das neue TSF geweiht wurde. Zahlreiche Ehrengäste, Ortsvereine mit Fahnenabordnungen, Wehren des Brandabschnittes III sowie Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft und alle Bürger hatten sich eingefunden.

Die hl. Messe in der Pfarrkirche St. Peter & Paul zelebrierte Geistlicher Rat Matthias Prestele, der in seiner Festpredigt folgende Worte gebrauchte:

Seid bereit und wachsam, denn wir wissen weder Tag noch Stunde!

Dies trifft sowohl für einen Brand als auch für den Tod zu.

Im Gasthaus Happerger fand dann die offizielle Feier statt, wobei verschiedenste Redner nette und auch lobenswerte Worte für die Verantwortlichen fanden. Bürgermeister Horner, Landrat Filser, KBR Drischberger als auch die Patenwehr Rott überreichten Geschenke. Architekt Bräu überreichte an Kommandant Keller einen symbolischen Schlüssel.

Vorstandswahlen wurden wieder am 19 März 1988 durchgeführt; die Vorsitzenden Huber und Staud kandidierten nicht mehr. Gewählt wurden zum 1. Vorstand Stangl Reinhold, 2 Vorstand Buttner Andreas, Kassier Dusch Georg, Schriftführerin Stork Irene, Zeugwart Schneider Gerhard, Vertrauensleute Heitmeir Josef und Schmid Benedikt. Zu Kassenprüfern wurden Weinberger Leonhard und Heitmeir Josef bestimmt. Ausgezeichnet für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Schneider Johann.

Kommandant Keller überreicht dem scheidenden Vorstand Huber einen geschnitzten Florian und den Titel "Ehrenvorstand".

Staud bekam als Dank einen geschnitzten Mönch und Schmid als ehemaliger Zeugwart einen Kristallkrug.

Eine außerordentliche Generalversammlung fand am 20 Juli 1988 statt, dabei wurde die Änderung der Satzung beschlossen.

Am 10 März 1989 wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung an Böglmüller Josef das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst von KBR Drischberger überreicht und vom Vorstand die Vereinsehrennadel und ein gravierter Bierkrug. Zugestimmt wurde auch der Restaurierung der Fahne.

Bei der Generalversammlung am 19 März 1990 wurden Heitmeir und Böglmüller wieder zu Beisitzern gewählt und für 25 – jährigen aktiven Dienst konnten Keller Max, Schmid Benedikt und Pössinger Hans ausgezeichnet werden.

Am 19 März 1991 wurden die Kommandanten Keller Max und Buttner Andreas in ihren Ämtern bestätigt. Mit einjähriger Verspätung wurden die Ehrenzeichen in Silber an Panholzer Siegfried und an Stork Cornelius überreicht.

Am 6 April 1992 wurden Ringmayr Helmut und Heitmeir Josef zu Vertrauensleuten gewählt und Staud Franz erhielt für seine 15 Jahre als kostenloser Busfahrer bei unseren Vereinsausflügen ein kleines Präsent.

Am 19 März 1993 wurde Reizele Fritz für seinen 25 – jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet. Kauf einer Gewerbespülmaschine wurde beschlossen; Beteiligung aller interessierten Vereine aus Ludenhausen und Reichling.

Bei der Generalversammlung am 19 März 1994 wurde die Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt, als Beisitzer wurden Quartal Heinrich jun. und Ringmayr Helmut gewählt.

Während der Jahreshauptversammlung am 19 März 1995 wurde an Ehrenvorstand Huber Erich das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst und an Dusch Georg, Guggemos Leonhard, Erhard Josef und Reizele Manfred das silberne Ehrenzeichen für 25 – jährigen aktiven Dienst verliehen.

Am 19 März 1996 wurden Quartal Heinrich jun. und Ringmayr Helmut als Vertrauensleute wieder gewählt. Die Fahnenabordnung mit Fähnrich Schmid Benedikt, Stork Josef und Heitmeir Josef erhielten für 20 Jahre ein Präsent überreicht; letztere scheiden nun aus. Fahnenabordnung ab sofort; Schmid Benedikt, Mayerhofer Werner und Weinberger Xaver. Geehrt wurde auch Kassier Dusch Georg für 20 Jahre Kassier mit einem Zinnteller. Dem scheidenden Bürgermeister Horner wurde die goldene Vereinsnadel und ein Fotoalbum mit Bildern aus den letzten 20 Jahren überreicht.

Die Kommandantenwahl fand am 19 März 1997 statt. Neuer Kommandant wurde Reizele Josef, sein Stellvertreter Buttner Andreas. Das goldene Ehrenzeichen für 40 – jährigen aktiven Dienst wurde Benedikt Happach überreicht. Als Dank für seine Arbeit als langjähriger Kommandant erhielt Keller ein großes Schnitzbild mit Feuerwehrmotiv und Buttner einen geschnitzten Florian. Außerdem wurde Keller zum Ehrenkommandanten ernannt.

Seit Gründung der Ludenhausener Wehr wirkten als Kommandanten bzw. Hauptmänner folgende Personen mit:

Böglmüller B.
Eierschmalz Benedikt
Ringmayr Thomas
Böglmüller Josef
Angstl Johann
Böglmüller Johann sen.
Schmid Georg
Schamper Josef
Böglmüller Johann
Keller Max
Bis Dato: Reizele Josef

Als Vorstand wirkten mit:

Huber Erich
Stangl Reinhold
Graf Siegfried
Bis Dato: Müller Robert

Altes Feuerwehrhaus wird Museum

Unter der Regie unseres Kommandanten Reizele Josef und 2. Kommandanten Buttner Andreas wurde im Jahr 1997 das alte Gerätehaus (unterhalb der Kirche) von Grund auf saniert und nach immensen Zeitaufwand (über 400 Arbeitsstunden) in neuem Gewand eingerichtet.

Interessierte können dort viele alte und interessante Utensilien, bereits aus den Gründerjahren, besichtigen.

Am 13 Juli 1997 erteilte Pfarrer Erich Maria Fink dem Häuschen seinen Segen und Buttner Andreas als Museumsleiter war sichtlich Stolz auf das gelungene Werk. Bürgermeister Mayr überreichte ein altes Feuerwehrbeil als Museumsgabe.

Am 13 August 1997 legte Vorstand Stangl Reinhold sein Amt nieder.

Seit der Vorstandssitzung am 10 September 1997 leitete dann der 2. Vorstand Buttner Andreas nach Abstimmung kommissarisch den Verein.

Bei der Generalversammlung am 19 März 1998 wurde der neue Vorstand gewählt; Graf Siegfried. Vertrauensleute Quartal Heirich jun. und Ringmayr Helmut wurden wieder gewählt.

Für 20 – jährigen aktiven Dienst wurden Erhard Josef, Graf Siegfried, Heeitmeir Josef, Reizele Manfred, Stangl Josef und Stangl Reinhold geehrt. Für 30 Jahre Keller Max, Pössinger Hans und Stork Cornelius. Vorplanungen für das 125 – jährige Jubiläum laufen an.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 19 März 1999 konnte von KBR Stauber Fritz für 25 Jahre aktiven Dienst an Heitmeir Josef, Reizele Josef und Stork Josef das silberne Ehrenzeichen verliehen werden.

Am 08 Oktober 1999 wurde der Festausschuss gegründet; dem neben Vorstandschaft, Gruppenführer auch die Vorstände der Ortsvereine angehören. Der Termin wurde auf de 23 bis 28 Mai 2001 festgelegt.

Bei der Generalversammlung am 19 März 2000 wurde die Vorstandschaft neugewählt. 1. Vorstand wurde Graf Siegfried, 2. Vorstand Müller Robert, Kassier Quartal Heinrich jun., Schriftführerin Stork Irene, Zeugwart Schneider Gerhard. Vertrauensleute Pössinger Bernhard und Ringmayr Helmut. Kreisbrandmeister Piller Hermann stellte sich vor.

Am 10 Mai 2000 stellte Vorstand Siegfried Graf mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorsitzenden fand am 09 Juni 2000 statt. Der 2. Vorstand Müller Robert verlas alle Modalitäten. Die Wahl wurde vom 2. Bürgermeister Meiendres Benedikt geleitet.

Das Wahlergebnis:

1. Vorstand Müller Robert

2. Vorstand Buttner Andreas

125 – jähriges Gründungsjubiläum der FFw Ludenhausen vom 23.05 – 28.05.2001

Am 23 Mai 2001 begannen die Feierlichkeiten. Als Publikumsmagneten hatte man die weithin bekannte Coverband "Radspitz Express" engagiert. Der Beginn der Rocknacht stand am Anfang unter keinem guten Stern, nachdem genau an diesem Abend das Champions-League Finale mit Bayern München anstand. Da die Band uns dann zugestand das Spiel "Live" mittels Beamer auf die Bühnenleinwand zu projektieren war der Abend gerettet und wurde ein voller Erfolg.

Am Donnerstag war vormittags der Bieranstich durch unseren Bürgermeister Mayr anschließend veranstalteten wir einen Wettbewerb im "Stoa-lupfn" an dem sich auch einige Dorfbewohner Ludenhausen`s beteiligten.

Abends spielten im Festzelt "Die Schwindligen 15".

Am Freitag um 1900 Uhr traf man sich am Feuerwehrhaus zum Sternmarsch mit den Kapellen aus Reichling, Rott, Pflugdorf – Stadl und Apfeldorf im Anschluss marschierte man dann ins Festzelt, wo die zahlreichen Gäste von den teilnehmenden Kapellen bis spät in die Nacht unterhalten wurden.

Der Festabend am Samstag begann um 2000 Uhr wobei Bürgermeister Mayr und KBR Stauber sowie zahlreiche weitere Ehrengäste uns ihren Dank und Anerkennung überbrachten. Im weiteren Verlauf des Abends wurden Stork Irene, Schmid Benedikt und Dusch Georg für überragenden Einsatz in der Feuerwehr Ludenhausen e. V. geehrt.

Den Festsonntag begannen wir mit dem Kirchenzug mit anschließender Feldmesse. Um 1330 Uhr wurde der Festzug von den Böllerschützen aus Ludenhausen angeschossen. An diesem Festzug beteiligten zahlreiche Feuerwehren aus nah und fern, sowie die Musikkapellen aus der näheren Umgebung. Am Abend war der Unterhaltungsabend den die Trachtenkapelle aus Wessobrunn gekonnt gestaltete.

Den Abschluss bildete am Montag der Kreisseniorennachmittag bei dem die Festkapelle Reichling zur Unterhaltung aufspielte. Zum Ausklang veranstalteten wir am Abend noch ein Wettsägen, das von der Feuerwehr Ludenhausen in gewohnt sicherer Manier gewonnen wurde.

1. Stadlfest der FFw Ludenhausen

Im September 2002 veranstaltete die Feuerwehr zum ersten Mal ein Stadlfest in Leo´s Stadl. Nach 2 – tägiger Vorbereitungszeit spielten am Abend für uns die Trachtenkapelle Wessobrunn. Im vollbesetzten Stadl trafen sich jung und alt aus Ludenhausen und der näheren Umgebung.

Neues LF 8/6 Allrad

Im August 2003 war es endlich soweit, wir konnten unser neues Feuerwehrfahrzeug abholen.

Früh um 600 Uhr starteten wir mit Bürgermeister Mayr an der Spitze Richtung Weisweil. Dort angekommen wurden wir zuerst einmal verpflegt, anschließend bekamen wir eine umfassende Einweisung auf das neue Auto.

Am Tag darauf fuhren wir dann gegen Mittag wieder Richtung Heimat. Als wir dann am späten Nachmittag wieder in Ludenhausen ankamen wurden wir schon von vielen Dorfbewohnern erwartet, die dann das neue Fahrzeug staunend bewunderten, einige unserer Frauen hatten auf die schnelle einen kleinen Imbiss mit Sekt organisiert und so feierten wir noch ein paar Stunden vor dem Feuerwehrhaus.

Auch Vereinsausflüge werden jedes Jahr durchgeführt und dies bereits seit 1978. Der jetzige KBR Stauber fungierte bis 1987 als Reiseleiter, ab 1988 Buttner Andreas. Die Routen führten kreuz und quer durch das gesamte Alpengebiet. Wien und Prag etc. standen bisher auf dem Programm. Hervorzuheben sind sicher die Bergtour im Rosengartenmassiv, die Umwanderung der Drei Zinnen, Neukirchen am Großvenediger, Kaprun und vor allem der 1. Besuch in Vigo di Fassa bei Marietta, wobei etliche Rotweinleichen zu verbuchen waren.

Seit 1988 findet jedes Jahr ein Sommerfest statt, seit 1989 ein Preiswatten, wobei beide Unternehmungen zu einem festen Bestandteil im Jahresablauf geworden sind und sich regem Besucherandrang erfreuen.